Die besten Urlaubsziele für 2021

Häufig gestellte Fragen

Wo kann man ein Hausboot mieten?
In Deutschland ist die beliebteste Region für Hausboote die Mecklenburger Seenplatte. Hier kann man günstig ein Boot mieten und die vielen Seen erkunden. Auch Holland und Frankreich sind für Hausbooturlaube sehr beliebt, vor allem weil die Boote führerscheinfrei gefahren werden dürfen. Im Raum Berlin, an der Model und Saar benötigen Sie allerdings den Sportbootführerschein-Binnen. Weitere Fahrgebiete für Hausboote sind z.B. Venedig, Finland oder Kanada.
Was kostet es ein Hausboot zu mieten?
Die Preise für ein Hausboot schwanken je nach Saison, Ausstattung und Grösse sehr stark. Wie bei Hotels gibt es neuere und ältere Boote mit unterschiedlicher Ausstattung. Günstige Boote für 2 Personen gibt es z.B. Ende April ab ca. 500€ pro Woche, größere Boote für 10 Personen können in der Hochsaison bis zu 5.000€ kosten. Hinzu kommen dann noch die Nebenkosten für Sprit/Betriebsstunden und Hafengebühren, die ca. 150-400€ ausmachen können.
Sind Hausboote führerscheinfrei?
Generell sind Boote bis 15 PS in ganz Deutschland führerscheinfrei, die meisten Hausboote haben jedoch mehr PS und dürfen in bestimmten Regionen, z.B. an der Müritz, Fürstenberg, Rheinsberg, Wolfsbruch und Lübz ohne Führerschein gefahren werden. In Deutschland erhalten die Kunden eine 2-stündige Einweisung zur Steuerung des Bootes, den sogenannten Charterschein. In Frankreich, Italien und Holland sind alle Hausboote führerscheinfrei.
Was sollte man beachten, wenn man ein Hausboot mieten möchte?
Wenn Sie ein Hausboot mieten sollten Sie beachten, wie viele Kabinen Sie benötigen. Da nur wenige Vermieter ein Hausboot für ein Wochenende anbieten, sollten Sie entweder im Vorraus buchen, oder eine ganze Woche nehmen. Bitte beachten Sie auch, dass die Hausboote meist feste Übergabetage haben.
Welche Nebenkosten gibt es bei einem Hausboot?
Bei den Nebenkosten fallen das Benzin oder die Betriebsttunden an, je nach Bootsgrösse ca. 150-300€ pro Woche, weiterhin kommen die Liegegebühren in den Häfen hinzu, diese kosten in Deutschland ca. 1,50€ pro Bootsmeter.

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Hausboot urlaub

Wohin soll's gehen?

Auf dem Wasser ist Urlaub einfach am Schönsten, entdecken Sie einsame Strände und versteckte Buchten.

Hausboot mieten - Tipps & Tricks

Ob im Berliner Umland, auf der Havel oder an der Müritz – Deutschlands befahrbare Wasserwege bieten den perfekten Ort für einen Hausboot mieten. Seit dem 01.05.2000 ist dies auf mehr als 700 km sogar ohne Bootsführerschein möglich.

Charterschein für Hausboote

Ein Bootsführerschein, genauer gesagt der SBF-Binnen wird seit 2000 auf vielen Wasserwegen in Deutschland nicht mehr benötigt. Jedoch trifft der Begriff führerscheinfrei nicht ganz zu, denn für das Führen der Hausboote muss ein Charterschein erworben werden. Der Charterschein ist nur für den Zeitraum des Charters gültig und wird vor Übergabe des Bootes an der Basis nach dreistündiger Einweisung ausgestellt. Die Dauer der Einweisung ist vorgeschrieben und der Mitarbeiter vor Ort muss einem strengen Protokoll folgen, welches Themen wie Mann-über-Bord-Manöver, die genaue Verkehrsregelung und die technische Bootskunde (Was finde ich wo? Wie funktioniert was?) behandelt.
Nach einem Mix aus Theorie und Praxis erhält einer der Mitfahrenden den Charterschein. Wenn Sie etwas nicht genau verstanden haben, fragen Sie lieber dreimal nach und lassen es sich nochmals erklären! Gerne können die anderen Mitreisenden bei der Einführung zuhören, es bekommt aber immer nur einer der Gruppe den Schein ausgestellt. In seltenen Fällen dürfen auch zwei Personen den Schein erwerben, jedoch ist dies eigentlich nicht nötig, denn unter Aufsicht ¨des Kaptitäns¨ darf auch mal jemand Anderes ans Steuer.
Für diejenigen die keinerlei Interesse an der Einweisung zeigen, kann die Zeit perfekt genutzt werden, um das Boot mit Proviant zu versorgen und alles einzurichten oder einfach ein Stück Kuchen im nahe gelegenen Cafe zu verzehren.

Hausbootstypen

In der Charterbranche wird oftmals vom ¨Hausboot¨ gesprochen, jedoch ist dieser Begriff weitgefächert, denn er umfasst nicht nur Potonboote oder speziell entwickelte Charterboote, sondern auch Motoryachten und Kajütboote werden oftmals in diese Kategorie mit eingeordnet. Folgend stellen wir euch vier verschiedene Hausboottypen vor:

Das beliebteste Hausboot mieten ist wohl das Potonboot auch Bungalowboot genannt, da es wohl vom Äusseren dem Begriff ¨Hausboot¨ am nächsten kommt. Preisspanne: 588 – 1.939 € pro Woche. 
Das tolle an den Potonbooten ist das Raumgefühl, durch die großen Fenster scheint viel Licht ins Innere. Außerdem liegt der Wohnbereich auf einer Ebene, daher sind diese Art von Booten auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Als Highlight haben die meisten Bungalowboote noch eine geräumige Terrasse auf dem Dach. An der Mecklenburgischen Seenplatte liegt der Nachteil darin, dass sie die Müritz und den Plauer See nicht überqueren dürfen, da die Boote zu langsam sind (Höchstgeschwindigkeit 12 km/h). 


Das traditionelle Hausboot ist ein speziell entwickeltes Charterboot, welches meist über ein Bugstrahlruder verfügt und daher leicht zu navigieren ist. Für Neueinsteiger sind diese robusten Boote daher ein wunderbare Wahl.
Sie verfügen über alle Annehmlichkeiten die man auf einem schwimmenden Zuhause benötigt, von einer vollausgestatteten Küche über Fernseher und Badeplattform. Diese Boote sind oft auch für grössere Gruppen (bis zu 12 Personen) sehr gut geeignet. Preisspanne: 715 – 3900 € pro Woche

Sehr gemütlich sind sogenannte Kajütboote. Oftmals sind diese eher kleiner und daher ideal für Paare oder kleine Familien geeignet. Wie der Name schon sagt, verfügen diese Boote über eine Kajüte im Bug des Bootes mit Schlafkoje und meist kleiner Küche und Bad. Der hintere Teil dient als kleine Veranda, die oftmals mit einem Plastikdach verschließbar ist. Der Vorteil dieser Boote ist, dass sie wenig verbrauchen und durch ihre geringe Größe durch alle Schleusen und Kanäle passen.


Für diejenigen die etwas sportlicher unterwegs sein möchten, gibt es auch Motoryachten mit Übernachtungsmöglichkeit. Diese verfügen meist über eine sehr hochwertige Innenausstattung, sind geräumig, aber sowohl im Verbrauch als auch im Charterpreis etwas teurer. Wer also seinem Hausbooturlaub einen luxuriösen Touch geben möchte, sollte beispielsweise mal einen Blick auf diese Delphia Yacht für 4 Personen werfen. Wegen der erhöhten Motorleistung von bis zu 500PS sind diese Boote auch in der führerscheinfreien Zone führerscheinpflichtig. Preisspanne: 690 – 2325 € pro Woche

Hausbooturlaub - Welche Nebenkosten fallen an?

Wie bei einer Autovermietung fallen bei einer Bootsvermietung auch Nebenkosten für Benzin, Endreinigung und Kaution an.  Zusätzlich kommen oftmals noch Kosten für den Charterschein und in seltenen Fällen Administrationskosten oder Kosten für ein Charterpaket dazu.

Bei den meisten Charterfirmen wird der Benzinverbauch nach Betriebsstunden abgerechnet. Je nach Größe des Bootes müssen Sie mit 5,95€ - 10,20€ pro Betriebsstunde rechnen. Durchschnittlich fährt man 4-6 Stunden pro Tag, bei einem großen Boot sollten Sie also pro Tag mit circa 60€ an Zusatzkosten einkalkulieren, bei Sportbooten noch mehr.

Es kann auch vorkommen, dass eine Treibstoffkaution beim Check-in hinterlegt werden muss, diese liegt bei 190€ pro Woche und gibt der Charterfirma eine gewisse Sicherheit. Oftmals wird der Kraftstoff aber auch nach Verbrauch abgerechnet. Die meisten Hausboote verbrauchen circa 3 – 10 Liter/Stunde.

Kosten für eine Endreinigung sind bei den meisten Charterfirmen obligatorisch. Auch hier kommt es wieder auf die Größe des Bootes an. Rechnen Sie mit einer Gebühr von 25-150€ pro Charter. In seltenen Fällen kann die Endreinigung auch vom Charterer übernommen werden, das Boot muss dann in dem Zustand übergeben werden, wie Sie es beim Check-in vorgefunden haben.

Um eine Kaution kommt man bei keinem Hausbootcharter herum. Diese liegt meistens zwischen 300-2500€, abhängig von der Grösse und des Baujahres der Bootes, und muss in Bar oder per Kreditkarte beim Check-in hinterlegt werden.

Die Kaution wird beim Check-out nach gründlicher Überprüfung des Bootes zurückerstattet.Wer dennoch das Risiko einer Kautionshaftung ausschließen möchte, kann bei einigen Anbietern eine sogenannte Kautionsversicherung oder auch Haftungsausschluss genannt hinzubuchen. Dadurch wird die Kaution meist auf 250€ oder weniger reduziert, es muss aber pro Vermietungstag eine Gebühr von 20-45€ bezahlt werden, die nicht erstattet wird.

Anlegen, Ankern und Schleusen

Ankern können Sie grundsätzlich auch überall, außer auf der Müritz und dem Plauer See, diese müssen Sie direkt überqueren ohne anzuhalten. Ankern ist grundsätzlich kinderleicht und in einer einsamen Bucht zu ankern ist ein einmaliges Erlebnis und sollte auf einem Hausbooturlaub nicht ausgelassen werden.
Meist fährt man mit dem Bug in schrägem Winkel zum Ufer, einer der Mitfahrenden springt dann heraus und befestigt die vordere Leine an einem Poller. Das Heck wird anschließend händisch herangezogen. Wenn kein Poller zu Verfügung steht, müssen Sie selbst zwei Pflöcke in das Ufer schlagen, um das Boot festzumachen. Achten Sie darauf immer gegen den Wind bzw. Gegen die Strömung anzulegen.
Wenn Sie ungern am Ufer anlegen möchten, gibt es natürlich die Möglichkeit in einem Hafen am Steg anzulegen. Meist zahlen Sie bei den Marinas eine geringe Gebühr von 5-15€ pro Nacht, je nach Bootsgrösse. Kleiner Tipp: im Sommer kann es manchmal ganz schön eng werden mit den Liegeplätzen, rufen Sie also immer einen Tag vorher an und erkundigen Sie sich nach der Verfügbarkeit.

Manchmal muss bei der Schleuse auch selbst Hand angelegt werden

Alle Hausboote verfügen über ein Echolot, welches Ihnen die Wassertiefe anzeigt. Am besten ist es am Anfang mal das ankern in einem etwas flacheren Gewässer von  1,5 – 5 meter zu testen, da Sie so nicht gleich die ganze Ankerkette rauslassen müssen. Die meisten Boote verfügen über manuelle Ankerwinschen, bei denen Sie den Anker dann wieder manuell -  durch vor- und zurückführen des Winschenhebels – hochziehen.
Auf Ihrer Bootsfahrt werden Sie verschiedene Arten von Schleusen passieren müssen. Von automatischen Schleusen, Schleusen mit Schleusenwärter bis zu manuellen Schleusen, bei denen Sie durch Kurbeln die Schleuse per Hand selbst öffnen müssen. Bei der Einweisung bekomme Sie hierzu ausreichend Informationen und auch in den Bordbüchern ist der Schleusenvorgang meist sehr detailliert beschrieben. Für Anfänger sind Schleusen daher kein großen Hindernis. Kleiner Tipp: Beachten Sie die Schleusenöffnungszeiten in Ihrem Reisegebiet (Mittagspausen, Feiertage, etc).

Ein Hausboot übers Wochenende zu mieten ist sehr beliebt

Spontan für einen Tag ein Hausboot mieten hört sich zwar toll an, ist aber leider bei unseren Booten nicht möglich. Die Mindestmietzeit beträgt 3 Nächte, da sich ein kürzerer Zeitraum einfach nicht lohnt. Außerdem wollen Sie die Gegend auch richtig erkunden oder?

Der Check-in erfolgt hier immer Freitags Nachmittags meistens ab 14 – 16 Uhr. Denken Sie daran, wenn Sie den Charterschein benötigen frühzeitig an der Basis zu sein, denn die Einweisung dauert 3 Stunden! Der Check-out ist immer am Montag Morgen zwischen 8:30 – 10 Uhr. Nach Absprache ist es jedoch bei manchen Basen möglich das Boot auch schon am Sonntag abzugeben.

Die Kurzwoche (4 Nächte, 5 Tage)

Wer dem Wochenendtrubel entgehen möchte, sollte einen Kurzwochencharter ins Auge fassen. Diese sind immer von Montag – Freitag. Check-in Zeit: Montag zwischen 14 – 16 Uhr. Check-out Zeit: Freitag zwischen 8:30 – 10 Uhr.

Ein- oder Mehrwochencharter

Die meisten Hausboote sind für Wochencharter verfügbar. Nicht alle Charterfirmen bietet einen Wochenend- oder Kurzwochencharter an. Einen Wochencharter können Sie an den Übergabetagen Freitag, Samstag und Sonntag übernehmen. Hier auch wieder ab 14 – 16 Uhr. Abgabe ist dann je nachdem auch wieder Freitag, Samstag oder Montag zwischen 8:30 – 10 Uhr.

Bei Nautal können Sie sich einfach Ihr Hausboot mieten. Suchen Sie sich Ihr Wunschhausboot aus und fragen bei uns an!
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